ORIENT-ATION – Interkulturelle Kommunikation und Seminare www.orient-ation.de, Desiree Mc Court
Business-Talk im WorldTradeCenter in DubaiEmirates Towers in DubaiMadain-Saleh in Saudi-ArabienPolitikerinnen nach der Wahl in Mauretanien

Blog - die neuesten drei Einträge

zum Thema 

Wirtschaft Naher-Osten und Arabien

Lassen Sie sich alle Beiträge meines Blogs anzeigen.

  • Air Berlin Flüge nach Dubai

    Air Berlin bereitet sich auf den Start der neuen Verbindung Berlin-Dubai zum Beginn des Winterflugplans 2010/2011 vor. Die Airline hat in Dubai einen General Sales Agent engagiert.

    Air Berlin wird ab dem 3. November drei Mal wöchentlich nonstop von Berlin-Tegel nach Dubai fliegen. Flugtage für den Hinflug sind Mittwoch, Freitag und Sonntag. Zurück von Dubai nach Berlin geht es jeweils donnerstags, samstags und montags.

    Desiree McCourt
    www.orient-ation.de
    Beratung und Seminare
    arabische Länder

    Kommentare

  • Endlich Ramadan!!

    Iftar in Kairo auf der StraßeEs ist Ramadan oder Ramazan, wie er in türkischer und persischer Sprache heißt. Ein Wort, ein Name, ein Monat von dem wohl schon jeder gehört hat. Doch was geschah bzw. geschieht heute in diesem für die Muslime so wichtigen Monat?
    Jeder weiß, ein gläubiger Muslim fastet im Ramadan, doch um das Fasten (arabisch: Saum) tagsüber geht es nicht allein. Es geht in diesem Monat vielmehr um Enthaltsamkeit, Geduld und Disziplin. Es sollen keine bösen Worte über die Lippen kommen und keine bösen Gedanken das Herz verunreinigen.

    Die religiöse Vorschrift zu fasten, gehört zu einer der fünf Säulen des Islam, ist also verpflichtend und wird von fast allen Gläubigen weltweit eingehalten. Bereits Kinder beginnen im Fastenmonat in kleinen Schritten es den Großen gleich zu tun. Ganz langsam beginnt man mit einem oder zwei Fastentagen und steigert die Zahl im Laufe der Jahre.

    Der Monat Ramadan ist der neunte Monat im islamischen Kalender. Da sich die islamische Zeitrechnung allein nach dem Mondjahr richtet, sind die Jahre um 10 bis 11 Tage kürzer als im Sonnenjahr. Daher findet das Fasten im Monat Ramadan in Bezug auf das Sonnenjahr immer zu einer anderen Zeit statt. Die tägliche Fastenzeit umfasst die Zeit des Tageslichts und so bedeutet die Enthaltsamkeit von Speisen und Getränken insbesondere in Sommermonaten, in denen in den arabischen Ländern sehr heiß ist, eine besondere Herausforderung. Hinzu kommt, je weiter man von der fast konstanten Tag/Nachtgleiche auf der arabischen Halbinsel entfernt lebt, vielleicht in Dänemark, desto länger sind im Sommer die Tage und der Zeitraum in dem nichts zu sich genommen werden darf. Keine leichte Zeit.

    In den arabischen Ländern das Fasten während des Ramadan in den Alltag integriert und gut auszuhalten. Die Uhren gehen noch langsamer als sonst und es werden mehr Pausen eingelegt. Für die Muslime ist der Ramadan eine Zeit der Geselligkeit mit Familie und Freunde.
    Der Monat Ramadan ist in der Sure 2,185 des Korans bestimmt, weil in diesem Monat die Offenbarungen des Korans an den Propheten Mohammed begonnen haben. Dieses ist im Koran und in der Sunna des Propheten Mohammed niedergelegt. Das Fasten beginnt, wenn "ihr in der Morgendämmerung den weißen Faden vom schwarzen Faden unterscheiden könnt. Danach vollzieht das Fasten bis zur Nacht" (s. Sure 2, 187).
    In einigen Ländern werden Muslime nachts von einem Trommler geweckt, der durch die Straßen zieht. Er gibt das Signal für das nächtliche Frühstück. So kann die ganze Familie rechtzeitig vor der Morgendämmerung, dem offiziellen Beginn des Fastentages, noch etwas zu sich nehmen.

    Im Monat Ramadan sind die traditionell mit Lichtern und bunten Ketten geschmückten Straßen, Basare, Geschäftsviertel in den arabischen Ländern tagsüber spürbar leerer. Ab Mittags wird der Einkauf für das Essen am Abend getätigt. In den Wohnvierteln kehrt kurz vor dem Sonnenuntergang Ruhe ein. Die Familien sitzen am Tisch und warten bis die Muezzine rufen - in Ägypten künden Kanonendonner das Fastenbrechen an. ?Allahu Akbar?, der Fastentag ist zu ende.

    Das Fasten wird mit einer Dattel und einem Glas Wasser gebrochen. Danach wird ein Gebet verrichtet und die Völlerei kann ihren Gang nehmen. Entweder, man feiert zu Hause mit Verwandten und Freunden oder geht auf die Straße, wo lange Tischreihen zum Essen aufgestellt sind. Im Konsumzeitalter zeigt auch mancher gern, wie weit er es gebracht hat und was er sich leisten kann. Sie zelebrieren üppige Festmahle zu Hause oder laden in Hotels ein, die für diesen Monat extra Ramadanzelte aufgestellt haben. Diese Zelte sind üppig, orientalisch geschmückt. Je opulenter und kostbarer die Speisen, desto größer die Bewunderung für den Gastgeber.

    Essen und Trinken sind aber nur ein Teil dieses spirituellen Monats. In den Hadithen gibt es zahlreiche Hinweise auf weitere "Verzichtsmöglichkeiten". So gibt es Muslime, die essen und trinken, dafür aber nicht rauchen.
    Als besonders verdienstvoll wird angesehen, sich während des Fastens dem Koran zu widmen, in die Moschee zum Beten oder zur gemeinschaftlichen Koranrezitation zu gehen.
    Das ist jedoch eine Tradition, die in den meisten arabischen Ländern nur noch von der älteren Generation eingehalten wird. Diese beklagen, dass den jüngeren die speziell für den Ramadan gedrehten Soap Operas und Filme weitaus wichtiger geworden sind, als das Gebet oder die Koranrezitation.

    Und wirklich, das Fernsehen ist das Hauptvergnügen für die Zeit zwischen dem Fastenbrechen (Iftar) und dem Frühstück (Sahur) vor dem Morgengrauen. Die Sender buhlen vor allem mit ihren neuesten Serien und mit neuen Staffeln ihrer letzten Straßenfeger um die Gunst der Zuschauer.
    Entweder werden die Sehnsüchte nach der guten alten Zeit in der die Väter noch Patriarchen und die Frauen noch unterwürfig waren befriedigt oder Biographien von herausragenden politischen Führern und Unterhaltungsstars früherer Zeiten präsentiert. Geschichtsdramen über Aufstände gegen die Kolonialmächte, ebenfalls beliebte Themen oder Gegenwarts-Szenarien mit den vertrauten Problemen der unerfüllten Liebe, Korruption der Neureichen oder Willkür der Behörden.

    Um den strengen Regeln des Fastens zu entgehen, hat sich bei vielen Jüngeren der Trend durchgesetzt in dieser Zeit mit der Familie in ein nichtmuslimisches Ausland, Frankreich, England, Italien und Deutschland zu reisen, um dort als Touristen den gesellschaftlichen Kontrollen in ihren Heimatländern zu entgehen.

    Desiree McCourt
    www.orient-ation.de
    Seminare und Beratung
    arabische Länder

    Kommentare

  • Drastische Strafen für faule Schecks in Saudi-Arabien

    Seit Anfang August müssen Personen, die in Saudi-Arabien ungedeckte Schecks ausstellen, mit Strafen von bis zu 50 Tausend SR(ca. 10 Tausend Euro)und einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren rechnen.

    Das Ministerium für Handel und Industrie droht ebenfalls mit der Veröffentlichung des Namens in örtlichen Printmedien.

    Bei Wiederholungstätern erhöht sich die Strafe auf 100 Tausend SR und die Gefängnisstrafe wird auf fünf Jahre verlängert.

    Desiree McCourt
    www.orient-ation.de
    Beratung und Seminare
    arabische Länder

    Kommentare

ORIENT-ATION | Desiree Mc Court | Volgersweg 28 | 30175 Hannover | Telefon: 0511 235240-0